rabi's Tabulas

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August 12th, 2007

Wieder mal...

Posted by rabi at 06:37 AM on August 12, 2007.

Gerade eben habe ich eine E-Mail von Erobriefie bekommen, dass sie gleich nach Bremen zur Menschenweihehandlung fahren.

Naja, so richtig große Lust habe ich eigentlich nicht darauf. Aber ich habe Erobriefie und Hanna seit mehr als einem Monat nicht mehr gesehen (jetzt in den Sommerferien ist kein Unterricht für mich), und Erobriefies ältester Sohn kommt auch mit (den kenne ich bisher nur von einem Foto).

Hmmm, naja, die Weihehandlung hat mich das letzte Mal nicht so sonderlich beeindruckt, und danach fahren sie auch sofort wieder zurück. Aber ich werde da gleich wohl trotzdem hingehen. 

Blink

August 9th, 2007

Fotos

Posted by rabi at 09:27 PM on August 9, 2007.

Erobriefie hat mir nun auch Fotos gemailt - von sich und Hanna. Die will ich hier aber nicht zeigen.

Dafür kam mir aber eine Idee. Und zwar könnte ich Tragetaschen mit eigenen Fotomotiven drauf im Internet bestellen, und die dann an Bekannte (z.B. Hanna) verschenken.

Und da ich Hanna noch die DVD mit dem Wettermedaillon-Film geben will, würde dieses Motiv doch gut passen:

Tasche1

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July 29th, 2007

Filmreif

Posted by rabi at 12:57 PM on July 29, 2007.

Vor etwa 2 Jahren hatten wir unseren Film "Das Geheimnis des Wettermedaillons" gedreht.

Meine Schwester hat den Film auf DVD, und als ich Erobriefie fragte, ob sie einen DVD-Player hat, da antwortete sie mir JA, und Hanna wäre schon ganz gespannt auf den Film.

Und bei der Gelegenheit erwähnte Erobriefie , dass sie auch einen Videorekorder habe. Das brachte mich dann auf eine Idee = ich könnte ihr mal eine Video-Botschaft schicken.

Das habe ich heute schon angefangen: Zum ersten Mal seit zwei Jahren mal wieder vor der Kamera gestanden. Oh mein Gott, das ist zunächst einmal immer ein komisches Gefühl. Ich fühle mich dann so "beobachtet", obwohl ich ja (mit der Kamera) ganz allein bin.

Das ist so ähnlich wie auf einen Anrufbeantwortet zu sprechen.  Man kommuniziert mit einem schweigenden Apparat und darf sich nicht verheddern und verhaspeln.

Der Film für Erobriefie und Hanna ist noch nicht ganz fertig. Ich möchte auch noch einige Außenaufnahmen machen - zum Beispiel im Bürgerpark. Dann kann Erobriefie auch die Stellen sehen, die ich ihr bislang nur im Brief beschrieben habe.

 

 

 

Blink

July 17th, 2007

Zufriedenheit

Posted by rabi at 09:52 PM on July 17, 2007.

Natürlich schreibe ich mir weiterhin Briefe mit Erobriefie. Diesmal ging es um das Thema "Zufriedenheit". Wann ist ein Mensch mit seinem Leben zufrieden?

Ja, ich bin mit meinem Leben insgesamt zufrieden. Ja ich bin zufriede, obwohl ich kein Millionär bin, obwohl ich gewusst habe, auf welche Weise ich es hätte werden können: Du musst nicht besser oder schlauer sein als andere. Du musst nur jemanden kennen, der schlau genug ist.

Kennst du zum Beispiel Coca Cola? Und glaubst du, dass Coca Cola clever genug ist, auch ins letzte Dorf der Welt einzudringen und dort bekannt zu werden, dann setze auf Coca Cola.

Oder kennst du zum Beispiel George W. Bush? Und denkst du, dass George Dabbelju clever genug ist, den nächsten Krieg zu gewinnen,  dann setzt du eben auf George Dabbelju. Und wenn du Recht hast, dann kriegst du die Million.

Du musst nur das richtige Gefühl haben. Wer gewinnt - wer verliert. Das ist alles. Alles 'ne Spekulation. Alles ein großes Spiel.

Was hat das alles mit "Zufriedenheit" zu tun? Alles hängt mit allem zusammen. Wenn an einem kleinen unscheinbaren Rad gedreht wir,d dann dreht sich das gesamte Gebilde mit. Aber keiner weiß so genau, in welche Richtung es sich dreht. Oder doch ???

Wer da noch den Durchblick hat, der gewinnt. Eine Million - oder mehr. Wer heute noch "jung" ist, für den bleibt noch genügend Zeit. Doch die "Alten" haben dafür die Erfahrung.

Ach ja, ich selber bin mit meinem Leben ganz zufrieden. Trotz allem. Obwohl ich die Chance zur Million wider besseren Wissens verpasst habe. Und für die Zukunft? Auf George Dabbelju würde ich vielleicht nicht mehr setzen. Aber sich dafür an einen Großkonzern dranhängen. Wie sagte schon Brecht: Erst kommt das Fressen, und dann kommt die Moral.

Blink

July 12th, 2007

Regenstimmung

Posted by rabi at 09:46 AM on July 12, 2007.

Es regnet gerade wieder, und das ist gut so, weil es zu meiner Stimmung passt.

Es geht dabei immer noch um meinen Eintrag von vorgestern. Irgendwie hatte ich gestern den ganzen Tag eine innere Wut auf Eroriefie, obwohl sie selber dafür eigentlich gar nichts kann. Aber ich habe gespürt, dass es mir innerlich überhaupt nichts ausmachen würde, wenn ich da nicht mehr hinfahren würde und ich Eroriefie und Hanna nicht mehr wieder sehe.

Alles hat sowieso irgend wann mal ein Ende. Früher oder später.  Das weiß ich. Da es aber nicht das Geld ist, was mich dahin treibt, was ist es dann? Ich werde das alles nur so lange tun, wie es mir Spaß macht.

 Auch die Arbeit in der Bank hatte mir am Anfang sehr viel Spaß gemacht, und ich war stolz darauf, in einer Bank arbeiten zu dürfen. Bis dann irgend welche Idioten kamen, die alles besser wussten und konnten und mir damit die Freude an der Arbeit genommen hatten, bis ich am Ende nur noch Wut und Hass empfand und nur noch das Ziel hatte, so schnell wie möglich so viel Geld wie möglich zu erwirtschaften, um dann nicht mehr arbeiten zu müssen.

Beziehungsweise nur noch da zu arbeiten, wo es mir Spaß macht. Aer das heißt dann auch, dass ich beim kleinsten Windhauch mit Kündigung drohe. Und so hatte ich dann auch Erobriefie angedeutet, dass ich nur aus dem Grunde immer zu ihr hingefahren bin, weil ich das gerne getan habe, aber dass der finanzielle Anreiz ohnehin gleich Null ist.

Eroriefie kann auch nur insofern was dafür, dass sie mir eventuell die "falschen" Kinder gegeben hat. Aber sie kann sich ja auch keine aus den Rippen schneiden. Bleibt nur zu hoffen, dass sich für das nächste Schuljahr "richtige" Kinder anmelden - was auch immer ich darunter verstehen  mag.

Aber ich werde hart und konsequent sein: wenn ich mich unwohl fühlen sollte und es mir keinen Spaß mehr macht, dann werde ich genau so reagieren wie damals in der Bank = ohne Rücksicht aufVerluste !!!

2 Blinkies

July 10th, 2007

Depri und froh

Posted by rabi at 08:25 AM on July 10, 2007.

Einerseits bin ich deprimiert. Ich bin immer deprimiert,

 wenn etwas nicht so läuft, wie ich es gerne hätte.

Und wenn andere mir auch noch die „Schuld“ daran 
 geben bzw. niemand wirklich „Schuld“ hat, aber ich 
 das Nachsehen dabei habe, während der andere 
ungeschoren aus der Sache raus kommt. So etwas 
 deprimiert mich und macht mich auch manchmal wütend.

 

  
Früher ging es dabei um Frauen und dass sie nichts von 
 mir wissen wollten und ich dagegen nichts tun konnte. 
 Dieses Kapitel hat sich nun erledigt.

 

Dafür geht es jetzt um Nachhilfeschüler. Letzte Woche hatte ich einen Jungen in Deutsch und

 

 der hat dann zu Erobriefie gesagt, dass er keinen  Unterricht mehr mit mir machen will, weil ich ihm

  alles so ausführlich erklärt hätte, dass er sich dabei

 behandelt gefühlt hätte wie ein kleines Kind. Und dann

 

 schrieb Erobriefie mir, dass sie diesen Schüler

 

 eigentlich für mich vorgesehen hätte und dass

 

 sie nun gar keinen mehr für mich hätte. Und

 

 dann hat der Afrikaner den Unterricht für heute

 

 auch noch abgesagt. Das ist alles so deprimierend.

 

 

 

Doch gleichzeitig bin ich froh. Froh darüber, dass

 

 ich auf nichts und niemanden angewiesen bin.

 

 Insbesondere bin ich froh darüber, dass ich nicht

 

 auf das Geld aus der Nachhilfe angewiesen bin.

 

 Erobriefie hat mir das Geld für Mai immer noch

 

nicht überwiesen. So etwas finde ich zwar „ärgerlich“,

 

 aber für andere Menschen ist es „lebenswichtig“,

 

 dass sie ein regelmäßiges Gehalt pünktlich bekommen.

 

 

 

Früher habe ich immer Lotto gespielt und gesagt: „Wenn

 

 ich gewinne, dann höre ich auf zu arbeiten.“ Heute spiele

 

 ich zwar immer noch hin und wieder Lotto, aber im Falle

 

 eines Gewinnes würde sich kaum etwas ändern. Ich würde

 

 nicht anders leben wollen, und auch die Nachhilfe würde

 

 ich weiter machen wollen, eben weil es mir Spaß mach

 

t und nicht, weil ich das Geld brauche.

 

 

 

Denn Geld verdiene ich damit ohnehin kaum. Was ich

 

 damals in der Bank in einem Monat hatte, das habe

 

 ich durch die Nachhilfe gerade mal im ganzen Jahr. 

 

Blink

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